Hohe Unsicherheit bei Beschäftigten

Als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie hat die Universität Göttingen, wie viele andere Arbeitgeber auch, Home-Office angeordnet und ihren gesamten Lehr- und Forschungsbetrieb auf Online-Lehre umgestellt. Grundsätzlich finden wir es richtig, dass die Universität so auf die Pandemie reagiert, die Belastungen, die diese Umstellung mit sich bringt, stellt die Beschäftigten jedoch vor einige Herausforderungen . Deshalb haben wir eine Umfrage gestartet, in der wir die Beschäftigten hinsichtlich der aktuellen Situation befragten. Wir wollen etwa wissen, wie sich die Vertragssituation gestaltet, für wie realistisch sie die Umstellung auf Online-Lehre betrachten, wie sie die Hilfestellung von Seiten des Präsidiums und der Fakultäten bewerten und wie sie ihren Beruf aktuell mit der Kinderbetreuung verbinden können.

Beitrag im Stadtradio Göttingen

In einem Gespräch mit dem stadtradio Göttingen hat Mirka Erler von der Initiative Uni Göttingen Unbefristet erste Ergebnisse vorgestellt. Sie verwies dabei unter anderem darauf, dass die Situation für die Beschäftigten sehr unterschiedlich sei. Insbesondere kritisierte sie, dass die Universität ohne Beleg behaupte, sie könne 80% des Lehrbetriebs aufrechterhalten. Anstelle unrealistisch hoher Vorgaben fordert Uni Göttingen Unbefristet gemeinsam mit dem Göttinger Allgemeinem Studierendenausschuss (AStA) und weiteren Akteuren aus ganz Deutschland ein Nicht-Semester, das Studierenden und Lehrenden in dieser Situation am besten gerecht wird. Eine ausführlichere Auswertung der Umfrage-Ergebnisse werden wir in den kommenden Tagen präsentieren.

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